Was tun mit Kettenmails?

Veröffentlicht auf von Werner

Getarnt als Gewinnspiele, Virenwarnungen, Hilfsbitten oder sinnlose Petitionen überfluten sie E-Mail-Postfächer mit dem Ziel, so viele Menschen wie möglich dazu zu bewegen, diese Mail weiterzuleiten: Das, was man noch vor Jahren unter dem Namen Kettenbrief kannte, hat mittlerweile natürlich auch das World Wide Web erobert: Kettenmails - auch Hoaxes genannt. Sie sind in der Regel äußerst emotional und dramatisch geschrieben, berichten von krebskranken Menschen, die dringend Knochenmarkspenden brauchen, von armen Tieren, die ein neues Zuhause suchen oder es wird einfach vor irgendwelchen abstrusen Computerviren gewarnt, die angeblich bald den heimischen PC heimsuchen werden. Diese Kettenmails appellieren an die Hilfsbereitschaft und das Mitleid ihrer potentiellen Leser, sie drücken gewaltig auf die Tränendrüse und üben häufig psychischen Druck aus, indem sie denjenigen Lesern mit irgendeiner Art Unglück drohen, die die Nachricht nicht innerhalb von soundsoviel Tagen an soundsoviel Leute weiterleiten. Alles völliger Blödsinn! Man kann krebskranken Kindern und heimatlosen Hunden auf viele verscheidene Arten helfen, aber das Weiterleiten solcher Fake-Kettenmails gehört ganz bestimmt nicht dazu. Also einfach ungesehen löschen!

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