Schrebergärten erstrebenswert?

Veröffentlicht auf von Werner

Der gestrige Tatort im WDR mit Kommissarin Lindholm hat mal wieder das Klischee des Deutschen im Schrebergarten unter lauter Gartenzwergen eindrucksvoll bestätigt. Prinzipiell finde ich die Idee eines Gartens irgendwo am Stadtrand mit eigener Gartenlaube sehr erstebenswert und idyllisch. Wenn man sich dann jedoch die nervigen, kleinkarierten und neugierigen Nachbarn im Rentneralter dazu vorstellt, vergeht einem schnell die Lust auf solch ein Projekt. Schrebergärten haben nun mal auch eine soziale Funktion: Die Betreiber wünschen eine Gemeinschaft zu bilden, in der man sich gegenseitig austauscht, hilft und gemeinsame Aktionen organisiert sowie durchführt. Auch wenn ich ein durchaus geselliger und kommunikativer Mensch bin, lass ich das dann doch lieber sein und bin froh, dass ich meinen eigenen Garten nur für mich und meine Familie habe!

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